Wer braucht sie?

Heimische Rohstoffe – Grundlage des Wohlstands in Bayern

Wir alle haben durch unser modernes Leben einen Grundbedarf an Rohstoffen! Wieso aber Grundlage des Wohlstands? Ganz einfach: Ohne mineralische Rohstoffe kein Bau und keine industriellen Produkte, kurz - keine Infrastruktur! Gebäude, Kanalisation, Straßen, Garten- und Landschaftsbau, Kulturdenkmäler, Glas, Keramik, Laptops, Smartphones, natürliche mineralische Dünger, ja sogar Zahnpasta… diese und noch viele Beispiele mehr gäbe es ohne heimische Rohstoffe schlichtweg einfach nicht.

Zwei Einkaufstüten voll – jeden Tag ...

Der Bedarf an mineralischen Rohstoffen summiert sich allein in Bayern auf rund 150 Mio Tonnen, davon allein rund 120 Mio Tonnen Sand, Kies und Schotter für die Bauwirtschaft. Für jeden Einwohner bedeutet dies, dass er pro Tag über 30 kg benötigt – oder anders ausgedrückt etwa 2 große Einkaufstaschen Gestein nach Hause tragen müsste.

Recycling ist wichtig – aber nur eine geringe Entlastung ...

Von den rund 9 Mio Tonnen Bauschutt pro Jahr werden 7 Mio Tonnen der Wiederverwertung im Hoch- und Tiefbau zugeführt. Damit ist die technisch mögliche und wirtschaftlich sinnvolle Grenze weitgehend erreicht. Nicht einmal 10 % des Bedarfs an Rohstoffen lassen sich durch Recycling decken.

Mit ca. 90 % finden unsere heimischen Fest- und Lockergesteine den überwiegenden Einsatz in der Bauwirtschaft. In Bayern gibt es aber auch Lagerstätten von speziellen Industriemineralen und bedeutenden Naturwerksteinen. So werden beispielsweise die Papier-, Keramik- und Glasindustrie, die Chemie- und Lebensmittelindustrie und die Eisen- und Stahlindustrie mit unseren heimischen Rohstoffen versorgt.

Quelle: BIV und StMWIVT (2002): Rohstoffe in Bayern: Situation, Prognosen, Programm

Info

Der Freistaat Bayern ist das flächengrößte und zweitbevölkerungsreichste Bundesland. Die rohstoffgewinnenden Unternehmen im BIV sind Grundversorger, decken den Bedarf unserer modernen Gesellschaft.