Mit der Eröffnung des neuen Werks der BIV-Mitgliedsfirma Wöhrl in Harland/Zolling bei München wurde ein bedeutender Meilenstein für die regionale Bauwirtschaft gesetzt. Nicht nur die Fertigung an sich, sondern auch die Prozesse bezüglich der Energieeffizienz sind auf dem neuesten Stand der Technik.
Die CO2-Emission in der Produktion wurde um rund zwei Drittel reduziert. Neben den hohen Umwelt- und Sozialstandards kommen vor allem regionale Rohstoffe zum Einsatz.
Nach einer fünfjährigen Planungs- und Bauphase werden im neuen Werk Beton-Elementdecken, Beton-Doppelwände, innengedämmte Thermo- und Sandwichwände und schlanke Massivwände produziert.
Bei der Eröffnung ließen sich Landrätin Susanne Hoyer, die Bürgermeister aus Zolling Helmut Priller und Harald Gmeiner aus Wolfersdorf sowie Diana Krüger vom BIV, von Eigentümer Thomas Wöhrl und Michael Maier von der WÖHRL Ziegelwerk-Deckensysteme GmbH – Produktmanagement, Technische Bauberatung und Systembauteile zeigen, welches Potenzial im seriellen Bauen steckt: effiziente Prozesse, verlässliche Qualität und moderne Lösungen als Schlüssel für die regionalen Bauprojekte von morgen.
Ein Thema, das die Branche mittlerweile fast täglich begleitet, wurde auch während der Planungs- und Bauphase deutlich: Hohe bürokratische Hürden hemmen Unternehmen bei Zukunftsinvestitionen. Um schneller, nachhaltiger und wirtschaftlicher bauen zu können, müssen Genehmigungsverfahren vereinfacht, Zuständigkeiten klarer geregelt und bürokratische Belastungen spürbar reduziert werden. Die Politik ist gefordert, verlässliche und investitionsfreundliche Rahmenbedingungen zu schaffen.