Geschäftsführerin Verena Willibald mit Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber

„Blühender Betrieb“ - BIV-Mitgliedsunternehmen Kilian Willibald GmbH, Tiefbau und Baustoffe wiederholt vom Bayerischen Umweltministerium ausgezeichnet

Gemeinsam mit engagierten Partnern schafft der Freistaat im "Blühpakt Bayern" Lebensräume für Insekten. Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber hat in München erneut "Blühende Betriebe" 2026 ausgezeichnet.

Der Minister: "Blühende Flächen sind Lebensraum, Nahrungsquelle und Rückzugsort für Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und viele weitere Insekten. Immer mehr Betriebe engagieren sich für den Erhalt der Artenvielfalt und übernehmen Verantwortung für die Natur. Dieses Engagement haben wir heute mit der Auszeichnung als 'Blühender Betrieb' gewürdigt. Die Kooperation von Wirtschaft und Naturschutz ist ein Gewinn für die Natur, für Menschen und Unternehmen. Mit der Gestaltung von Betriebsflächen leisten die Unternehmen einen ganz konkreten Beitrag: Sie schaffen blühende, strukturreiche Lebensräume. Damit setzen sie sichtbare und wirksame Impulse für den Erhalt der Artenvielfalt direkt vor Ort."


Geschäftsführerin Verena Willibald durfte die Auszeichnung schon zum zweiten Mal entgegennehmen. Schon 2019 wurde das Tiefbau- und Baustoffunternehmen aus Lenggries als „Blühender Betrieb“ ausgezeichnet.


Von insgesamte, genutzter Betriebs-Grundstücksfläche von 10.000 m² sind rund 
3.600 m² Freifläche begrünt.

Was wurde umgesetzt?

  • Böschung/Leite, teilw. mit Natursteinmauer, als Lebensraum für Insekten, Reptilien und Kleintiere
  • Ein geöffneter Bach mit „Flusslandschaft“ als Lebensraum für Pflanzen, Insekten, Reptilien, Kleintiere, Fische
  • Natürliche, standortgerechte Stauden-Hecken am Parkplatz und als Grundstücksbegrenzung Lebensraum für Insekten und Kleintiere
  • Pflasterflächen aus Naturstein, mit breiten, offenen, wasserdurchlässigen Splitt-Fugen, in denen selbstanfliegende Magervegetation zugelassen wird
  • Obstbäume (uralt und ganz jung) in den Wiesen

Zusätzlich umgibt das Betriebsgelände eine landwirtschaftliche, ungedüngte Wiese mit rund 5.600 m², die nur mit Schafen bewirtschaftet wird.

Ein weiteres Beispiel, wie Unternehmen der Bau- und Rohstoffbranche freiwillig – weit über die gesetzlichen Vorschriften hinaus – ihrer Umwelt etwas zurückgeben.