Mineralische Baustoffe sind in vielen Bereichen alternativlos. Das hat statische, bauphysikalische und sicherheitstechnische Gründe. Denken wir an Fundamente, Brücken, Verkehrswege... Die Massivbauweise hat große Potenziale: Dauerhaftigkeit, Statik, Brandverhalten sowie hohe Wärmespeicherfähigkeit. Sie ist sicher, langlebig und beständig. Klar ist aber auch, dass das Einsparpotenzial von Treibhausgas beim Herstellungsprozess von mineralischen Baustoffen noch nicht ausgeschöpft ist. Innovationen wie Zemente mit reduziertem Klinkeranteil, die Forschung zum Einsatz alternativer Ausgangsstoffe wie getemperter Tone sowie Technologien zur Abscheidung von CO₂ bei der Zementherstellung sind deshalb wichtige Bausteine.
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Zudem sorgt der Einsatz von erneuerbaren Energien, wie z.B. Photovoltaik, in der Produktion für Einsparpotenzial an Treibhausgasemmissionen.
Doch: Neben der Langlebigkeit haben die mineralischen Baustoffe einen entscheidenden Vorteil. Dass die Rohstoffe aus der Region für die Region gewonnen und verarbeitet werden. Die ortsnahe Gewinnung und Verarbeitung vermeiden lange Transportwege und damit verbundene ökonomische Nachteile, transportbedingte Emissionen und Verkehrsaufkommen über weite Strecken. Die durchschnittliche Entfernung von der Gewinnungsstätte zum Verbraucher beträgt rund 35 Kilometer, die in der Regel mit dem Lkw zurückgelegt werden.